Es liegt in der Natur der Sache, dass sich viele Menschen für dieses Thema erst interessieren, wenn sie am eigenen Leib erfahren, dass ihnen kein Medikament weiterhelfen kann, wenn es um eine ernährungsbedingte Krankheit geht. Meine Zuversicht ist jedoch groß, mit diesem Buch auch viele Menschen zu erreichen, die sich vorstellen können, dass sie den Grundstein für ihre Schulter-, Knie-, Hüft- und andere Gelenksprobleme bereits in jungen Jahren legen.

Das Buch Essen ohne Nebenwirkungen ist eine im täglichen Leben umsetzbare Nachdenkhilfe, mit der man auf einfache Weise eine ernährungsbedingte Krankheit vermeiden kann. Wer mit den unzähligen nutzlosen Empfehlungen der Ernährungswissenschaften bisher noch nicht seinen Weg zu Fitness, Gesundheit und Normalfigur gefunden hat, findet hier eine in der Praxis erfolgreiche Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Zurück zum Ursprung oder Zurück zur Natur ist im Grunde ein guter Gedanke, man muss sich deswegen aber nicht im Supermarkt „die Geldtasche plündern“ lassen.

Wer Essen ohne Nebenwirkungen erreichen will, beginnt am Besten damit, darüber nachzudenken, was die Natur den Menschen als Nahrung angeboten hat, als die menschliche Zelle entstanden ist.

Da gab es
1. Wasserstoff
2. Sauerstoff
3. Kohlenstoff
4. Stickstoff und
5. Mineralstoffe

Die menschliche Zelle hat sich nach diesen Elementen geformt und den Menschen über tausende von Jahren Kraft und Energie gegeben. Die prozentualen Anteile der jeweiligen Elemente sind im Buch Essen ohne Nebenwirkungen beschrieben. Wer sich an diesem Naturgesetz orientiert, braucht keine Krankheiten zu fürchten; der menschliche Organismus kennt grundsätzlich keine Krankheit. Er ist bis zu seinem biologischen Ende auf Gesundheit, Leben und Zellerneuerung programmiert.

Denkt man über diesen Entstehungsgrundsatz nach und transferiert man ihn in die heutige Zeit, stellt sich nur noch die Frage:

„Was gibt mir Energie?“
und
„Was raubt mir Energie?“

Zur Frage, was Energie gibt, schauen wir uns nun die Kohlenstoffe (Kohlenhydrate) an.

Welche Art von Körner (Getreide oder Reis) fand der UR-Mensch als Nahrung?

Waren dies blank geschälte Körner, ohne Schale, ohne Vitamine und ohne Mineralstoffe?
Waren die Getreidekörner zu Pulver zerstampft?

Nachdem das natürlich nicht der Fall war, stellt sich die Frage:
„Warum wurde die wertvolle natürliche Form zerstört?“

Als die Erntemaschinen erfunden waren, wurde mehr produziert, als gegessen wurde. Nachdem die Körner nur begrenzt lagerfähig sind, hat man kurzerhand die für die Verdauung und zur Energieerzeugung wichtigen Zutaten – die Schalen, Vitamine und Mineralstoffe – entfernt. Natürlich hat man das zur Gewinnoptimierung gemacht und nicht, weil man den Menschen etwas Gutes tun wollte.

Seit rd. 100 Jahren lassen wir uns mit energielosen Weißmehlprodukten „abspeisen“, geben dafür unser Geld aus und wundern uns, warum wir immer dicker, kränker und müder werden.

Der größte Teil der leeren Kohlenhydrate gibt dem Organismus keine Nährstoffe, er verlangt schon bald wieder nach Essen und bekommt immer wieder aufs Neue, unverwertbare Kohlenhydrate, die nur den Bauch füllen und nicht verbraucht werden.

So werden immer mehr Zellen verstopft, der Organismus holt sich die benötigten Nährstoffe aus den Knochen oder aus anderen Stellen im Körper solange, bis die ersten gesundheitlichen Probleme auftreten.

Nun machen wir einen Blick auf andere Kohlenhydrate.

Hatte der Mensch damals rieselfreudigen Kristallzucker oder Staubzucker? Natürlich nicht!

Er hatte ausschließlich Zucker aus Beeren, Früchten und natürlichen Kohlenhydraten in denen auch wichtige Mikronährstoffe enthalten waren, die zur Energieerzeugung im Organismus erforderlich sind.

Der industriell hergestellte Zucker hat aber all die wichtigen Zusatzstoffe nicht mehr; er pusht ganz kurz und versetzt den Körper in eine Alarmsituation. Um nicht zu sterben, muss der Organismus diesen Überschuss sofort abbauen. Wertlose Kohlenhydrate und wertloser Zucker sind die „Schwachmacher“ und „Krankmacher“ der Menschen; sie rauben Energie!

Schaut man sich die Brotkörbchen in den verschiedensten TV Frühstücksfernsehsendungen an, wird einem bewusst, dass alle ernährungswissenschaftlichen Erkenntnisse an den Programmverantwortlichen spurlos vorüber gegangen sind. Das sieht man aber auch bei den Kochsendungen, die auf den meisten Sendern gezeigt werden. Köchinnen und Köche, jenseits der 100 Kilo Grenze, wünschen uns „Guten Appetit“ und „Spass beim Nachkochen“; igitt, igitt

„Herr vergib ihnen, den sie wissen nicht was sie tun“

Fehlende Nährstoffe mit Nahrungsergänzungsprodukten zuführen funktioniert nicht; der über Jahrtausende entstandene Organismus kennt sie nicht und darüber hinaus, können bereits verstopfte Zellen ohnehin diese Stoffe nicht mehr zur Energiegewinnung nutzen.

750 von 1.000 Patienten in einer Arztpraxis haben sich ihr gesundheitliches Problem selber zugefügt; das sagen die WHO und die meisten behördlichen Statistiken.

Jetzt einfach nur auf wertvolle, biologisch erzeugte Produkte ohne Zucker zu setzen ist aber zu kurz gedacht, da man sich auch damit krank essen kann. Warum das so ist, ist im Buch Essen ohne Nebenwirkungen ebenfalls beschrieben.

Wer nun diesen Informationen noch immer skeptisch gegenüber steht, kann ja im Internet recherchieren und sich zu den folgenden Informationen selber ein Bild machen:

Vor 40 Jahren, in der Erklärung von 1977 in Alma-Ata, haben sich die Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation zur „Gesundheit für alle“ verpflichtet.

Vor 30 Jahren, im November 1986, wurde in der Ottawa-Charta, die erste internationale Konferenz zur Gesundheitsförderung, Gesundheit für alle bis zum Jahr 2000 proklamiert.

Nun, 20 Jahre nach der 4. Internationalen Konferenz zur Gesundheitsförderung 1997 in Jakarta, sieht man im Jahr 2017 deutlicher denn je, dass die Gesundheitsbehörden Krankheiten zwar gut bekämpfen, Gesundheit jedoch nicht herbeiführen können, wenn es um eine ernährungsbedingte Ursache geht.

Obwohl die österreichischen Gesundheitsbehörden jedes Jahr rd. 500 Millionen Euro in die Gesundheitsförderung und Ernährungsberatung investieren, steigen die ernährungsbedingten Krankheiten unaufhörlich weiter. Dies zeigt einmal mehr, dass sich der menschliche Organismus nicht mit akademischen Analysen berechnen läßt.

Mit Kalorien zählen, Body-Maß-Index und Verbote beim Essen ist dieses Problem nicht zu beheben.